Last Update:
2008-05-01

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Die Geschichte von Chemnitz geht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Was als Benediktinerkloster begann entwickelte sich im Laufe der Geschichte zu einer industriell geprägten Großstadt.

Als Teil des sächsischen Dreigestirns, in dem die Rollen schon immer klar verteilt waren, blieb Chemnitz neben Dresden, dem Regierungssitz und Leipzig, dem Handelsplatz, nur das Image der Arbeiterstadt.

Heutzutage besinnt man sich allerdings auf seine Stärken und macht aus der Not eine Tugend. Auch wenn Arbeitsplätze noch immer mehr gesucht als angeboten werden, so sind doch gute Ansätze erkennbar. Einige große Arbeitgeber, besonders aus dem Automobilbau und dessen Zulieferindustrie, haben sich bereits in der Region niedergelassen. Das stärkt die Zuversicht und Chemnitz vermarktet sich selbstbewusst als “Innovationswerkstatt”.

Auch wenn sich Chemnitz bei weitem nicht mit den angesagten Metropolen dieser Welt messen kann, so hat es doch seinen eigenen Charme. In erster Linie natürlich für die Leute die hier zu Hause sind, aber auch für den Besucher hat unsere Stadt und ihr Umland einiges zu bieten.

Das Herz von Chemnitz ist natürlich, wie sollte es anders sein, die Innenstadt. Und gerade hier spielen sich zur Zeit die spannendsten Entwicklungen ab. Da fast das gesamte Stadtzentrum im zweiten Weltkrieg zestört wurde ist das Bild der Innenstadt geprägt vom realsozialistischen Wiederaufbauwillen der fünfziger und sechziger Jahre. Nach der Wende tat sich die Stadt schwer  einen Konsens zu finden wie der Wandel vom stalinistischen Prunk zur modernen Architektur zu vollziehen wäre.

Nach einer endlosen Odysse von Projekten, Ausschreibungen, Diskussionen, gegenseitigen Beschuldigungen, Firmenpleiten etc. sind wir heute an einem Punkt angelangt wo vorsichtiges Aufatmen erlaubt ist. Auch wenn noch längst nicht alle “Altlasten” beseitigt sind und noch viele Immobilien als Sorgenkinder gelten dürften, können wir sagen, daß der Kern der neuen Innenstadt in vollem Glanze erstrahlt.

Ich lade Sie ein zu einem Rundgang durch die neue City von Chemnitz, bitte klicken sie hier !

Auch die kulturellen Angebote können sich durchaus sehen lassen. Aushängeschild ist die Chemnitzer Oper, deren Inszenierung von Weill´s “Weg der Verheißung” das Ensemble bis nach New York und Tel Aviv führte. Aber auch das Schauspielhaus, das Figurentheater und nicht zuletzt die Robert-Schumann-Philharmonie verdienen Ihre Beachtung. Erfahren Sie hier mehr über die Chemnitzer Theater !

Für die leichtere Muse sind zu empfehlen: Die Stadthalle, das 1. Chemnitzer Kabarett, Kabarett “Sachsenmeyer & Co”, .die Cinestar-Kinos oder das Clubkino in Siegmar, sozusagen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Wer eher Ruhe und Erholung sucht wird in Chemnitz ebenfalls fündig werden. Hektische Betriebsamkeit ist nicht gerade die herausragendste Eigenschaft von Chemnitz, und wohl auch eher untypisch für ganz Sachsen. So gibt es jede Menge idyllische Ecken wo es sich herrlich relaxen lässt.

Wer lieber auf Entdeckungsreise gehen möchte kann sich in unzähligen Burgen und Schlössern in das Sachsen vergangener Jahrhunderte versetzen lassen. Auch das kurz hinter Chemnitz beginnende Erzgebirge bietet so manch idyllisches Eckchen und die Schnitzkunst die von hier kommt ist eh´ schon Legende.

Außerdem sollte man die geografische Nähe zu Dresden und Leipzig nutzen und sich diese faszinierenden Großstädte nicht entgehen lassen.

Bitte klicken Sie hier um zu den Übersichtskarten zu gelangen auf denen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Chemnitz und Umgebung eingezeichnet sind. Viel Spaß !

Wenn Sie noch mehr Informationen zu Chemnitz und seiner Geschichte und Gegenwart wünschen empfehle ich die Homepage der Familie Zylla.

Hier geht es zur ofiziellen Internetpräsenz von Chemnitz.

Links:

www.chemnitz.de

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